Christian - Gymnasium Hermannsburg

Europaflagge Europa-Schule in Niedersachsen Europaflagge

image1 image2 image3 image4 image4 image4 image4 image4

Chinesische Partnerschule besucht

Voller Eindrücke kehrten kürzlich Schülerinnen und Lehrkräfte des Christian-Gymnasiums Hermannsburg vom Besuch der Partnerschule Jihua Middle School aus Chongqing zurück. Seit Beginn der Unterzeichnung eines Schulpartnerschaftsvertrages 2015 war es das 3. Treffen der beiden Partnerschulen. 

Chongqing in China (+all claims hatched)11 Schülerinnen und Schüler sowie 3 Lehrkräfte hatten sich im Oktober für 11 Tage auf die weite Reise in die 30-Millionen-Metropole Chongqing gemacht. Vorbereitet wurde die Fahrt von K. Wegener, der Europa- und Internationalismus-koordinatorin der Schule. Begleitet wurde sie von ihren Kollegen S. Wambutt und B. Zobel. „Es war eine tolle Erfahrung vom Dorf in die größte Stadt der Welt zu fahren“, äußerte Marleen, eine teilnehmende Schülerin. Für Emma war es „ein echtes Abenteuer“, Paul bezeichnete die Fahrt „als Bereicherung für das Leben und einen sehr interessanten Aufenthalt.“ Tom resümierte: „China ist ein schönes, interessantes Land, aber man muss sich darauf einlassen.“ Joana schloss sich mit den Worten „Sowohl das Essen als auch die Menschen sind gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich darauf einlässt, wird es mit Sicherheit für jeden eine tolle Erfahrung“ an. Den positiven Eindruck bestätigte Saskia mit den Worten „China war eine der schönsten Erfahrungen, die ich bisher machen durfte“. Lisa hob „die andere Lebensphilosophie der Chinesen hervor.

In den neun Tagen des Aufenthalts bekamen die Hermannsburger Schülerinnen Einblicke in den familiären und schulischen Alltag sowie in die chinesische Kultur. Das begann schon beim Frühstück, das im Unterschied zu Deutschland eine der drei warmen Tagesmahlzeiten ist. Auch den für diese Region bekannten Feuertopf, der in hier besonders scharf zubereitet wird, lernte die Hermannsburger Gruppe kennen und schätzen. „Besonders hat mir die kulinarische Vielfalt gefallen“, so Emma. Sprachbarrieren gab es zwischen den chinesischen und deutschen Schülern kaum. Die Kommunikation lief im Wesentlichen auf Deutsch, da an der Jihua Middle School von den rund 4000 Schülerinnen und Schülern 180 Deutsch mit sieben Wochenstunden als erste Fremdsprache lernen. Einblicke in die chinesische Kultur gab es an zwei Unterrichtstagen. Das Erlernen des Blasmusikinstrumentes Huluse sowie die traditionelle Papierherstellung erforderten viel Aufmerksamkeit. Gemeinsam mit ihren Austauschschülern erlebten die Hermannsburger Schülerinnen auch einen normalen Schulalltag, der vom Morgenappell um 7.30 Uhr bis in den späten Nachmittag dauerte. Oberstufenschüler haben auch bis abends und sonnabends Unterricht.

Das Leben in den Gastfamilien war anfangs gewöhnungsbedürftig, insbesondere die Stehklos, so Anna, aber schlussendlich eine schöne Erfahrung. Da Chongqing abseits der Touristenströme liegt, fielen die Schülerinnen im Stadtbild auf, was zu vielen Fotowünschen führte. Das war dann doch „irgendwann anstrengend“, so Alina. Zum Programm gehörten auch eine Fahrt in die moderne City von Chongqing mit dem Befreiungsdenkmal, eine Führung im Drei-Schluchten-Museum, eine abendliche Boostfahrt auf dem Yangste und die Besichtigung eines volkskundlichen Museums. Der Zoobesuch fiel ambivalent aus, zeigten sich hier doch unterschiedliche Maßstäbe der Tierhaltung. So fotogen sich die zahlreichen Pandabären in ihren größeren Gehegen bei der Bambusmahlzeit zeigten, waren die Haltungsbedingungen für viele andere Tiere doch schockierend.

Der Besuch des Stadtviertels Ci Qikou mit seinen älteren Häusern und engen Straßen vermittelte einen Eindruck einer älteren chinesischen Stadt. Diese ist es durch die zahlreichen Läden stark touristisch ausgerichtet. Das heutige Chongqing ist architektonisch durch 40-bis 60-stöckige Wohn- und Bürohäuser geprägt. Die City mit den Einkaufspalästen und ihren internationalen Marken erinnert stark an bekannte westliche Städte.

Für 2018 ist der Gegenbesuch der chinesischen Partnerschule in Hermannsburg vorgesehen, auf den sich wie Helene alle deutschen Schülerinnen freuen. „Dann werden wir den Kontakt weiter vertiefen und den chinesischen Schülerinnen und Schülern Einblicke in den deutschen Alltag vermitteln“, so K. Wegener abschließend.  

2018  Christian - Gymnasium Hermannsburg         Impressum/Disclaimer